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Mobbing im Internet: Cyber-Bullying

Mobbing im Internet als weltweites Problem.
Eltern und Lehrer sind oft ahnungslos, was die Kinder im Internet treiben und was ihnen widerfährt: Hänseln, Bloßstellen und Diffamieren von Personen mittels Handy, Digitalfoto, Video oder Internet gehören im interaktiven Web 2.0 zum Alltag. Dabei werden aber oft Straftatbestände wie Verleumdung, Beleidigung, üble Nachrede oder Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Verbreiten von Fotos ohne Zustimmung der Fotografierten erfüllt. Mobbing im Internet - als Cyber-Bullying bezeichnet - ist ein weltweites Problem.

Keine zwei Welten
Im Internet gelten dieselben Rechte wie im realen Leben. Von der freien Meinungsäußerung gedeckt ist sachliche Kritik am beruflichen Verhalten. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich lt. Urteil des  Oberlandesgerichts Köln 2007 z.B. unter bestimmten Bedingungen die Benotung durch Schüler gefallen lassen. Verboten sind dagegen Schmähkritik, das Verbreiten von Lügen oder von Informationen aus der Privat- und Intimsphäre. Fotos oder Videos von Personen schützt das Kunst-Urhebergesetz.

Vom Betreiber des Portals die Löschung rechtsverletzender Inhalte verlangen
Anbieter von Video- oder Community-Portalen sind nicht verpflichtet, Inhalte vorab zu prüfen. Aber der Betreiber eines Portals muss rechtsverletzende Inhalte löschen, wenn Geschädigte ihn darüber informieren. Die schlimmsten Fälle von Cyber-Bullying finden sich jedoch auf Portalen im Ausland. Meinungsfreiheit wird z.B. in den USA sehr weit ausgelegt. Dies ist jedoch kein Hindernisgrund für die Europäer, mit vielen Aktivitäten, z.B. mit mehrsprachigen Portalen und länderübergreifenden Initiativen gegen jede Form von Mobbing vorzugehen und den Opfern zu helfen.

Auf unserer Website "Internet & Handy" finden Sie:

  • Chancen & Risiken: Handy-Bullying
    Dieses Kapitel aus der Online-Broschüre "Gewalt- und Pornovideos auf Schülerhandys - rechtliche Bewertung und medienpädagogischer Umgang" informiert über: Persönlichkeitsrechtsverletzungen, Beseitigungsanspruch von rechtsverletzenden Inhalten, Gründe für Cyber-/Handy-Bullying, Wie man sich vor Handy-Bullying schützen kann
  • ausgewählte Links: Mobbing - Cyber-Bullying
    Diese Rubrik gibt Hinweise auf weitere Angebote zum Thema: Informationsportal in 7 europäischen Sprachen zur Internetsicherheit mit Konzepten für den Unterricht zu Cyber-Bullying; "Hilfe ich werde gemobbt" Informationen und Hilfsangebote; Spezielle Internetangebote für Kinder, Eltern und Lehrer: Opfer kommen zu Wort; die öffentliche Diskussion wird gesucht, Ideen, viele Buchtipps, Hilfsangebote und ein Expertenchat werden angeboten; www.lehrer-online.de für Fragen zu Schule und Recht.´
  • Tipps für Erziehende: Mobbing - Cyber-Bullying
    enthält: Glauben sie dem Opfer! Hinschauen und Handeln! Das sollten Sie unterlassen.
    Tipps für Lehrerinnen und Lehrer; Verantwortungsbereich der Schule; akute und präventive Maßnahmen

[Internet und Handy: Chancen & Risiken]



Bild mit Schriftzug 'Chancen & Risiken'


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