Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeichnet die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) bundesweit beispielhafte Projekte aus, die in der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit entstanden sind.
Die Ausschreibungen richten sich an Initiativen oder Einzelpersonen, die innovative, originelle oder mutige Projekte zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz durchführen. Bewerben können sich diese beispielsweise mit kreativen Internetprojekten aus der Jugendarbeit, mit Kinderradioprojekten, mit Film- und Fernsehworkshops für Familien oder mit außergewöhnlichen multimedialen Fotoprojekten in Kindergärten. Im Zentrum der Preisvergabe steht vor allem, neben dem Produkt, der medienpädagogische Prozess.
Bewerben können sich Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Einreichfrist ist jährlich der 31.August.
Als besonders auszeichnenswert werden Projekte angesehen, die geschlechtsspezifische, generationsübergreifende, interkulturelle oder integrative Ziele verfolgen oder solche mit denen die Partizipation und Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen gesteigert wird.
Ihre Projekte sollten aus dem Vorjahr oder aus diesem Jahr stammen und mit Einreichfrist abgeschlossen sein. Die Preisträger erhalten eine Zuwendung für ihre medienpädagogische Arbeit in Höhe von: 3.000 Euro (1. Preis); 1.500 Euro (2. Preis); 500 Euro (3. Preis).