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Projekte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Prävention von Rechtsextremismus, Linksextremismus und islamischem Extremismus
Schwerpunkte der Projekte sind soziale Integration, Förderung demokratischer Strukturen und Erziehung zu Demokratie und Gewaltlosigkeit.
Die Präventionsprojekte haben zum Ziel:
- Aus- und Fortbildung von Multiplikator/innen,
- die Arbeit mit Eltern, Lehrer/innen und Erzieher/innen
- Bildung von Netzwerken vor Ort.
- Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus"
Bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus setzt die Bundesregierung in der Jugendpolitik einen Schwerpunkt. 2001 startete das umfassende Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus".
Mit diesem umfassenden Programm mit ca. 4000 Projekten wird demokratisches Verhalten und ziviles Engagement gestärkt und Toleranz und Weltoffenheit gefördert.
Die Teilprogramme CIVITAS und ENTIMON des Aktionsprogrammes endeten planmäßig zum 31.12.2006, das Teilprogramm XENOS läuft derzeit noch.
www.bmfsfj.aktiv-gegen-hass.de/content/e38/index_ger.html(externer Link)
- "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"
Mit dem auf Dauer angelegten Programm "VIELFALT TUT GUT." verstärkt die Bundesregierung den Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus in Deutschland.
Ziel ist es, Vielfalt, Toleranz und Demokratie als zentrale Werte der Gesellschaft zu festigen und gerade Kinder und Jugendliche früh für diese grundlegenden Regeln eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens zu gewinnen.Angesprochen werden sollen mit "VIELFALT TUT GUT" insbesondere Kinder und Jugendliche, rechtsextremistisch gefährdete junge Menschen, Migrantinnen und Migranten sowie Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und die lokalen Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner vor Ort.
Das Programm hat zwei Umsetzungsschwerpunkte:
1: Förderung Lokaler Aktionspläne in kommunaler Verantwortung zur Stärkung der Demokratieentwicklung vor Ort
2: Förderung von Modellprojekten, die innovative Ansätze zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus verfolgen
www.vielfalt-tut-gut.de/content/index_ger.html(externer Link)
- „kompetent für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“
ist ein Bundesprogramm, das Beratung vor Ort bietet in Konfliktsituationen mit rechtsextremistischem, fremdenfeindlichem oder antisemitischem Hintergrund.
Beratungsnetzwerke
In jedem Bundesland gibt es Expertinnen und Experten, die sich auf die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus spezialisiert haben. Sie arbeiten in staatlichen und zivilgesellschaftlichen Bereichen wie Jugendsozialarbeit, Polizei, Justiz, Psychologie, Wissenschaft, in Kirchen, in Ämtern und Ministerien.
Außerdem fördert das Bundesprogramm thematische Modell- bzw. Forschungsprojekte, die der Weiterentwicklung von Beratungskompetenzen und der Professionalisierung von Beratungsnetzwerken dienen sollen.
www.kompetent-fuer-demokratie.de/index.html(externer Link)
- Jugend für Demokratie und gegen Extremismus
Das Projekt richtet sich an Jugendliche, Schülervertretungen und Schülerzeitungen sowie Lehrer/innen, Fachkräfte und Ehrenamtliche der außerschulischen Bildung und Jugendarbeit, Jugendverbände und Migrantenorganisationen.
Ziel ist, Jugendliche zu Multiplikator/innen fortzubilden und sie dazu zu ermutigen, eigene Partizipationsformen zu entwickeln. Zudem sollen Angebote für die schulische und außerschulische Bildung entwickelt und Netzwerke gegründet werden. Kooperationspartner sind Schulen und Universitäten aus Schleswig-Holstein und Hamburg.
Träger: Jugendhof Scheersberg
www.scheersberg.de/start.php(externer Link)
- "Demokratie stärken - Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus"
Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit muslimischem Migrationshintergrund und ihre Familie sowie an Multiplikatoren aus dem Jugend- und Familienhilfebereich.
In einer Pilotphase entwickelt der Projektträger mit der Bezirksverwaltung in Berlin-Neukölln sowie muslimischen Verbänden und Jugendinitiativen Angebote, die Jugendlichen demokratische Alternativen zu islamistischen und ultranationalistischen Ideologien aufzeigen. In Bayern soll gemeinsam mit dem Bayrischen Jugendring ein Fortbildungskonzept für Multiplikatoren entwickelt werden.
Projektträger: Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH (ZDK)
www.zentrum-demokratische-kultur.de/(externer Link)
- "Zeichen setzen!" - Für gemeinsame demokratische Werte und Toleranz bei Zuwanderinnen und Zuwandern
„Das Projekt richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund und Multiplikatoren im Bereich der Bildungs- und Migrationsarbeit. Das Konzept dient der Prävention islamistisch-radikaler und ultra-nationalistischer Einstellungen bei jungen Menschen und soll die Erziehung zu Toleranz und Demokratie fördern.“
„Ziel ist der Aufbau einer effektiven Vernetzung auf regionaler und kommunaler Ebene. Hierzu sollen junge Migranten angesprochen, andere Migrationseinrichtungen/-verbände als Kooperationspartner gewonnen und eingebunden sowie Netzwerke auch zu Schulen und Jugendeinrichtungen geknüpft werden.“
Projektträger: Alevitische Gemeinde in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde NRW sowie weiteren regionalen nicht-religiösen Verbundpartnern
http://alevi.com/(externer Link)
- Vermittlung von Schlüsselkompetenzen zur Auseinandersetzung mit antidemokratischen gewaltorientierten linksextremistischen Ideologien und Strömungen
„Das Projekt richtet sich sowohl an bildungsorientierte als auch bildungsferne Jugendliche sowie Fachkräfte und Multiplikatoren der Jugendbildung. Im Mittelpunkt stehen zielgruppengerechte Bildungskonzepte, durch die demokratische Einstellungen gestärkt und die kritische Auseinandersetzung mit antidemokratischen linksextremistischen Ideologien gefördert werden können. Dabei soll mit ausgewählten Schulen in Thüringen, Berlin, Hamburg und Hannover zusammengearbeitet werden.“
Projektträger: Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW)
www.ejbweimar.de/index.php(externer Link)






